Sportklassen

Bewerbung und Aufnahmekriterien

Bewerben können sich alle Kinder mit sportlicher Eignung, die in einer beliebigen Sportart eine sportliche Grundausbildung (im Verein) durchlaufen haben.

  • Jedes Kind, das in die Sportklasse aufgenommen wird, durchläuft in den zwei Jahren ein breit gefächertes Angebot an verschiedenen Sportarten, die intensiv erprobt werden.
  • Alle Schüler, die sich für die Sportklasse bewerben, durchlaufen einen Test zur Feststellung der allgemeinen sportlichen Eignung mit Bestimmungen zur Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination.
  • Sollte die Zahl der "Sportklasseneignung" die jeweilige Klassengröße überschreiten, entscheidet die Schulleitung in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Sport aufgrund von Leistungskriterien in schulischer und sportlicher Hinsicht (sportlicher Werdegang).


Aufnahmekriterien sind:

  • Gesundheitliche Eignung (verpflichtende, sportärztliche Untersuchung);
  • mindestens gute Leistungen im Fach Sport;
  • mindestens befriedigendes Arbeits- oder Sozialverhalten;
  • mindestens das Schwimmabzeichen "Bronze" (Nachweis mit Anmeldung einreichen);
  • erfolgreiche Teilnahme am Test zur Feststellung der allgemeinen sportlichen Eignung;
  • ausgefüllter Sportbiographie Bogen (Anmeldewunsch für die Sportklasse).


Hier können Sie sich den Flyer und hier den Anmelde- und Fragebogen herunterladen.

Organisatorische Rahmenbedingungen und Inhalte

Zunächst beginnt die Sportklasse mit der Jahrgangsstufe 5 und endet nach der Jahrgangsstufe 6. Anschließend trainieren die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 im Wahlpflichtunterricht weiter. Ziel ist, die Schüler der Sportklassen vorzugsmäßig bei den Einwahlen der WPU-Kurse im Sportbereich zu berücksichtigen.
Für die Sportklasse werden 5 statt 3 Wochenstunden Sport (Notengebung) im Stundenplan verankert, die vom Klassenlehrer unterrichtet werden. In der Jahrgangsstufe 5 und 6 werden 3 Unterrichtsstunden am Vormittag gemäß den Inhalten des schuleigenen Curriculums für die SEK I erteilt. Folgende Themen sind darin verankert:
  • Bewegungsaufgaben gemeinsam lösen und vielfältige Bewegungserfahrungen beim Laufen, Springen und Werfen sammeln (Kl. 5)
  • Sich vielfältig bewegen - durch turnerische Elemente die Bewegungserfahrung erweitern (Kl. 5)
  • Rhythmen (mit/ohne Handgerät) erfahren, aufnehmen und in Bewegung umsetzen (Kl. 5)
  • Lernen, die eigenen Bewegungen richtig zu koordinieren z.B. Rhythmus-, Gleichgewichts-, räumliche Orientierungs-, Reaktions- und Differenzierungsfähigkeit) (Kl. 5)
  • Vom Sportspielübergreifenden zum sportspielgerichteten Lernen (Kl. 5)
  • Kräfte messen: schieben, ziehen, widerstehen, ausweichen / Vom unkontrollierten Stürzen zum sicheren Fallen (Kl. 5)
  • Rückschlagspiel: Vom kooperativen zum konkurrierenden Spiel (Kl. 5)
  • Bewegen im Wasser (Kl. 6)
  • Mit der spielerischen Ballschule vom Mini-Spiel zum Wettspiel - Schwerpunkt Basketball, alternativ Fußball (Kl. 6)
  • Turnerische Fertigkeiten erwerben und gestaltend anwenden (Kl. 6)
  • Die Bewegungserfahrungen beim Laufen, Springen und Werfen erweitern (Kl. 6)


Ergänzend werden die Schülerinnen und Schüler der Sportklassen vom Klassenlehrer in Zusammenarbeit mit einem Vereinstrainer projektartig zu einer spezifischen Sportart (z.B. Judo, Tischtennis, etc.) unterrichtet. Diese findet an einem Wochentag nachmittags statt. Somit werden den Kindern der Sportklasse über die Kooperation Schule/Verein fünf Wochenstunden Sport (3 allgemein, 2 sportartspezifisch) geboten. Dabei werden im zeitlich begrenzten Rhythmus von ca. 2 Monaten verschiedene Sportarten durchgeführt. Ausflüge zu bestimmten Vereinen mit "ungewöhnlichen" Sportarten sind geplant (Großtrampolin). Spezielles Ausprobieren und Üben wird durch die Zusammenarbeit mit sportartspezifischen Fachleuten aus Vereinen gewährleistet, wobei die Schülerinnen und Schüler der Sportklasse durch die zusätzlichen Sportstunden zwei Wochenstunden mehr Unterricht haben.

Auch vor diesem Hintergrund sind schulische Begleitmaßnahmen unerlässlich. Folgende Punkte sind von schulischer Seite daher zu gewährleisten:
Die Schülerinnen und Schüler der Sportklasse
  • haben die Möglichkeit, ein warmes Mittagessen einzunehmen;
  • können eine Hausaufgabenbetreuung nutzen;
  • können ggf. Stütz- und/oder Nachführunterricht wahrnehmen.

Die Wahlmöglichkeiten bei der 2. Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 7 sollen den Schülerinnen und Schülern der Sportklasse ebenso offen stehen wie allen anderen auch.

Zusatzangebote

  • Zu Beginn der Klasse 5 wird ein 3-tägiger Klassenausflug mit erlebnispädagogischem Schwerpunkt in die nähere Umgebung durchgeführt. Er dient in erster Linie dem Kennen lernen der neuen Mitschüler und Mitschülerinnen;
  • "
  • Wandertage und Klassenfahrten mit sportlichem Schwerpunkt, diese können durchaus auch in unterrichtsfreier Zeit (z.B.: Wochenenden) liegen;
  • Teilnahme am schulischen Wettkampfprogramm "Jugend trainiert für Olympia";
  • Auch fächerübergreifend werden sportbezogen Schwerpunkte gesetzt.


Aktionen Sportklasse 2018/2019

Aktionen 2018

⇒ Zu den Aktionen Sportklasse 2016/2017

Aktionen Sportklasse 2017/2018

ovag-Energie-KidsClub - mit dem EC Bad Nauheim ab aufs Eis

Schlittschuhe an und los geht's.
Ein außergewöhnliches Highlight erlebte die Sportklasse 5B der Geschwister-Scholl-Schule aus Assenheim beim ovag-Energie-KidsClub. Denn sie durften direkt nach den Eishockey-Profis des EC Bad Nauheim auf's Eis. Bei dieser Aktion begleitete der sportliche Leiter der Nachwuchsabteilung, Daniel Heinrizi, die Schüler auf das Eis. Zudem gab er viele Tipps und Tricks zum Schlittschuhlaufen. Und im Anschluss nahmen alle selbst den Schläger zur Hand und durften sich bei einem spannenden Match so richtig auspowern. Doch damit nicht genug: Die Schüler durften mit in die Kabine und eine echte Eishockey-Ausrüstung anprobieren. So erlebten sie hautnah wie sich ein Profispieler fühlt. Jeder Schüler erhielt zur Erinnerung an die etwas andere Sportstunde mit den Eishockeyprofis ein T-Shirt zum Mitnehmen. Selbstverständlich sammelten alle Schüler Autogramme der Profispieler vom EC Bad Nauheim. Der Spaß kam an diesem Schultag sicherlich nicht zu kurz.

Eishockey
Eishockey
Eishockey




Schüler beider Sportklassen testen Trend im Group-Fitness

Drums Alive ist ein einzigartiges und extravagantes Fitness- und Wellnessprogramm, das sich durch seine Andersartigkeit grundlegend von anderen Trainingsprogrammen unterscheidet. Die Schüler der Sportklassen an der Geschwister-Scholl-Schule in Assenheim schnupperten unter Anleitung von Melanie Steinbrecher in den neuen Trend im Group-Fitness rein. Die Doppelstunde Drums Alive steckte voller motivierender Musik und Trommelrhythmen, welche die Füße der Schüler zum Stampfen und ihre Körper in Bewegung brachte. Die Choreographie ist immer darauf ausgerichtet, sowohl die physische als auch die mentale Fitness zu steigern, Fett zu verbrennen, aber vor allen Dingen soll es Spaß bringen. Drums Alive ist für Jung und Alt und bringt eine Vielzahl an positiven Effekten mit sich, u. a. Förderung der Durchblutung, Förderung der Sensomotorik, Stress- und Aggressionsabbau. Somit verwundert es nicht, dass die Schüler diesen Trend gerne in einer AG weiter bestreiten möchten.

Trommeln
Trommeln
Trommeln



Der WHEELUP! Trailer war da!

WHEELUP! ist ein Förderprogramm der AOK Hessen. Als weiterführende Schule wurde die Geschwister-Scholl-Schule im Rahmen von WHEELUP! unterstützt, für Kinder und Jugendliche attraktive Sportarten aus dem Bewegungsfeld „Fahren, Rollen, Gleiten“ nachhaltig in Ihr Bewegungskonzept zu integrieren. Der WHEELUP! Trailer war vom 20.09.bis zum 27.09.2017 da! Und mit ihm jede Menge Scooter und Waveboards! Insbesondere die Schüler der Sportklassen konnten gemeinsam mit ihren Sportlehrkräften die Materialien testen und ausprobieren. Schüler und Lehrer der Geschwister-Scholl-Schule in Assenheim haben zu Beginn einen gemeinsamen Waveboards-Workshop mit viel Spaß und Aktion absolviert. Mittels Anschauungstraining bekamen alle Tipps und Anregungen für ihren Unterricht vermittelt.

WheelupWheelup Wheelup


Ringtennis – reloaded!
Auch die aktuelle Sportklasse unter der Leitung von Herrn Wolf spielten unter der Leitung von Hendrik Freitag von der TG Groß Karben Ringtennis. Bereits Mitte der zwanziger Jahre brachte der technische Bürgermeister von Karlsruhe, Hermann Schneider, das Schiffsspiel Deck-Tennis von einer Seereise nach New York mit nach Deutschland. Vereinfacht ausgedrückt spielt man mit einem Gummiring Tennis über ein Badmintonnetz. Mit großer Begeisterung probierte die Sportklasse zu Beginn des Schuljahres diese Sportart bis zu den Herbstferien aus. Dabei lernten sie die richtige Wurf- und Fangtechnik des Ringes und auch taktisches Denken, damit der Ring vom Gegner nicht gefangen werden kann.

Ringtennis


Sportklassen der Geschwister-Scholl-Schule Niddatal klatschen die SKYLINERS zum Heimsieg
Die Sportklassen der Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal besuchtem am letzten Sonntag in den Herbstferien ein Basketballspiel der Frankfurt SKYLINER in der Fraport Arena. Für die meisten Schüler der 5. und 6. Klasse war es das erste größere Sportereignis, das sie als Zuschauer besucht haben. Insbesondere die Fanaktionen in der Fraport Arena begeisterten viele der Schüler und sie nahmen mit Begeisterung daran teil. Die FRAPORT SKYLINERS starten vor 4600 Fans rasant in das Heimspiel gegen Medi Bayreuth und bauten bis zur Halbzeit die Führung auf fast 20 Punkte aus. Doch Bayreuth bleibt hartnäckig dran, verkürzt Punkt um Punkt und gleicht wenige Sekunden vor Spielende sogar aus (65:65). Doch nervenstark und durch die Schüler der Geschwister-Scholl-Schule lautstark unterstützt, wird der Heimsieg 72:68 umjubelt eingefahren. Die drei beteiligten Lehrkräfte Michel, Orelli und Wolf sind sich über das Spiel einig: „Erst wahnsinnig gut, dann wahnsinnig spannend!“ Noch auf der Heimreise werden die Erlebnisse vom Spiel und den Fanaktionen in der Arena unter den Schülern lebhaft ausgetauscht.

Skyliners


Rollstuhlsport macht Schule
Sportklassen der GSS erleben einen Rolli-Tag
Hier wird gerollt - mit oder ohne Behinderung. Jeweils drei ganz andere Sportstunden erlebten die beiden Sportklassen der Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal am vergangenen Donnerstag. Denn wann hat man schon mal 10 Rollis in der Sporthalle? Rollstuhlfahrer gehören in Deutschland mittlerweile zum alltäglichen Bild in Bus, Bahn oder Supermarkt. Doch nur wenige Menschen wissen, wie es ist sich mit dem Rollstuhl zu bewegen oder dass der Rollstuhl auch ein beliebtes Sportgerät ist.
Beim Schulprojekt Rollstuhlbasketball in hessischen Schulen handelt es sich um eine Initiative der Unfallkasse Hessen (UKH) in Kooperation mit den Mainhatten Skywheelers. Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit dem Rollstuhl als Fortbewegungsmittel und Sportgerät zu sammeln. Durch Rollstuhlbasketball können sie Inklusion im Schulsport erleben sowie Hemmschwellen und Berührungsängste durch gemeinsamen Sport abbauen.
Im Rahmen dieses Projektes gestaltete Sebastian Arnold als Referent der UKH mit Hilfe von Rollstühlen, Basketbällen und Unterrichtsmaterialien aktiv den Sportunterricht der 5. und 6. Sportklasse. Die Schülerinnen und Schüler lernten neben der Historie und dem Regelwerk von Rollstuhlbasketball auch ganz Alltägliches, etwa wie wichtig die körperliche Fitness für ein aktives Leben im Rollstuhl ist. Darauf folgte die Gewöhnung an den Rollstuhl und das Lernen von technischen Basics wie anfahren, bremsen und drehen. Schnell stellten die sportbegeisterten Schülerinnen und Schüler fest, wie schwierig das Ball aufheben, dribbeln, passen oder insbesondere der Korbwurf ist. Nachdem alle Grundlagen geschaffen waren, erklärte Sebastian drei wichtige Spielregeln und dann konnte auch schon richtig gespielt werden. Zahlreiche Zusammenstöße machten den Schülerinnen und Schülern nichts aus. Im Gegenteil, lautes Gelächter, viele freudige Gesichter und interessante Frage im Abschlussgespräch rundeten den Projekttag ab.

Rollstuhlfahrer
Rollstuhlfahrer