Aktionen Sportklasse Schuljahr 2019/2020

Einlaufmannschaft beim Spitzenspiel der RBBL

Einlaufmannschaft beim Spitzenspiel der RBBL

Es war die Paarung, auf die die Fans der gesamten Sportart seit Wochen hin fieberten, es war das absolute Spitzenspiel der Liga, das Kräftemessen zweier absoluter europäischer Topteams und das Duell des deutschen Rekordmeisters gegen den amtierenden Titelträger. Auch beide Sportklassen der Geschwister-Scholl-Schule in Assenheim konnten den vergangenen Samstag kaum erwarten. Denn beim Rollstuhlbasketball-Bundesliga-Spiel des RSV Lahn-Dill gegen die RSB Thuringia Bulls durften die Jungs und Mädels der 5. Klasse Seite an Seite mit den Stars des RSV in die Halle einlaufen - ein Erlebnis, das bei allen sicher noch lange für leuchtende Augen sorgen wird. Rund 1.600 Besucher erlebten gemeinsam mit den Schülern der Geschwister-Scholl-Schule im letzten RBBL-Hauptrundenspiel ein hochklassiges Duell der beiden großen Konkurrenten um den Titel. Eine Begegnung, in der sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. So fiel die Entscheidung zugunsten der Gäste erst in der hoch spannenden Schlussphase der Partie. Doch am Ende musste der RSV Lahn-Dill trotz nur einem verlorenen Spielviertel eine hauchdünne 59:62-Niederlage gegen die Thuringia Bulls quittieren. Nicht zuletzt aufgrund des vorangegangen Projekttages der Sportklassen-Schüler mit dem Topscorer des RSV Lahn-Dill, Nationalspieler und Paralympics Teilnehmer Thomas Böhme (Foto Mitte), war die Enttäuschung auch bei den Assenheimer Schülern spürbar. Sie nutzten dennoch nach Spielende die Möglichkeit, sich Autogramme der Spieler des RSV Lahn-Dill zu sichern und sich einmal selbst im Rollstuhl durch die Halle zu bewegen. Schon am kommenden Mittwoch können die Schülerinnen und Schüler dies beim Projekttag "Schulsport für alle - auch mit Handicap!" der UKH weiter vertiefen.


Bouncerball - so verrückt ist Unterricht in der Sportklasse

Bouncerball

Schüler klatschen sich mit ihren Mitspielern kurz ab. Die Freude ist in allen Gesichtern sichtbar, insbesondere bei denen, die gerade ein Tor geschlagen haben. Nicht irgendwie. Sondern mit einem Q-Tipp-ähnlichen Schläger. Sieht komisch aus. Ist es auch. Bouncerball soll Spaß machen - wie die anderen Trendsportarten auch, die den Schulsport von anno dazumal auflockern. Das scheint zu klappen. Dies erlebte die 5. Sportklasse der Geschwister-Scholl-Schule in Assenheim im Sportunterricht der letzten 6 Wochen. "Bouncerball ist vergleichbar mit Hockey, enthält aber auch Elemente aus Fußball und Handball", sagt Trainer Lars Meyer vom Fun-Ball Dortelweil, der die Übungseinheiten leitete. "Die Regeln sind einfach und klar, so dass jeder, der einen Schläger halten kann, auch in der Lage ist mitzuspielen. Mit dem Schläger werfen, am Trikot ziehen, mit Hand oder Fuß spielen ist verboten, alles andere weitgehend erlaubt." Gespielt wird in einer Halle, wobei die Größe keine Rolle spielt, idealerweise sollte ein Handball Feld und Handball Tore zur Verfügung stehen. Bouncerball lebt von den extrem schnellen Tempowechseln, der Balltechnik und dem blitzschnellen taktischen Umschalten zwischen Offensive und Defensive. Dies begeisterte auch die Schülerinnen und Schüler und ihren Lehrer Christian Wolf.


Besuch der School Clinic der Fraport Skyliners in der Geschwister- Scholl- Schule

School Clinic

Am 21.01.20 war die School Clinic von den Fraport Skyliners zu Gast an unserer Schule. Gemeint ist hiermit ein Schulprogramm der Fraport Skyliners, in dem eine ganze Schulklasse in der Sportart „Basketball“ in einer 90-minütigen Trainingseinheit unterrichtet wird. Sowohl ein lizensierter Basketballtrainier als auch ein Nachwuchsleistungsspieler führten unter der Projektleitung von Frau Emler die Einheit durch und zeigten den Schülerinnen und Schülern der Sportklasse 6c zunächst die Grundschritte der Sportart, bevor das Passen, Dribbeln und Werfen vertieft wurde. Auch konnten einige Schüler gegen den Nachwuchsleistungsspieler der Skyliners im 1 gegen 1 ihre Kräfte messen. Die Klasse hatte sehr viel Spaß und diese Einheit eignete sich optimal als Einführung in die Sportart Basketball, welche in den nächsten 6 Wochen auf dem schuleigenen Lehrplan als Unterrichtseinheit durchgeführt wird. Abschließend erhielten alle Schüler der Sportklasse sogar noch T-Shirts der Fraport Skyliners.


Baseball – von Base zu Base dem Zielspiel näher

Baseball

Baseball

Baseball

Baseball


Schon vor über 2000 Jahren katapultierten Spieler mit Schlägern Bälle in die Lüfte. So zeigt es ein altes Mosaik. An der Geschwister-Scholl-Schule versucht Steffen Kurz von den Friedberg Braves jetzt schon im 4. Jahr in Folge, zwischen den Herbst- und Winterferien, den Schülerinnen und Schülern der Sportklassen die „Mosaikteilchen“ der Sportart Baseball näher zu bringen. Herr Kurz und der Klassenlehrer Herr Wolf sind sich einig, Fangen, Werfen, Schlagen, Laufen und Rutschen sind abwechslungsreiche Anforderungen, die dieses Spiel sehr vielseitig und interessant machen. Somit ist Baseball eine attraktive Sportart auch für die Schule. Taktisches Denken lässt keine Monotonie aufkommen und das Spielen im Team macht den Schülerinnen und Schüler viel Spaß. Dabei kann der Lernprozess selbst spielerisch gestaltet und es kann in kleineren und größeren Gruppen selbständig geübt werden. Unvergessen bleiben die Jubelschreie der Schülerinnen und Schüler sobald sie einen gelungenen Schlag absolviert und einen „Homerun“ erzielt hatten.


Erlebnisreicher Abend bei den Fraport Skyliners

Fraport Skyliners

Schüler der Geschwister-Scholl-Schule aus Assenheim mit Quantez Robertson von den Fraport Skyliners

Samstagabend - 5000 Zuschauer - hervorragende Stimmung in der Fraport Arena, zwei Teams die von der ersten Sekunde an aufs Gas drückten und 40 Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule in Assenheim mittendrin. Für die meisten Schüler der 5. und 6. Sportklasse war es das erste größere Sportereignis, das sie als Zuschauer besucht haben. Insbesondere die Fanaktionen in der Fraport Arena begeisterten viele der Schüler und sie nahmen mit Begeisterung daran teil. Aus sportlicher Sicht empfingen die FRAPORT SKYLINERS das Team von Brose Bamberg in einer intensiven Partie, die vieles zu bieten hatte und leider auch einen am Ende verdienten Sieger. Frankfurt spielte gut, allerdings erlaubten sie sich zu viele Schwächephasen, sodass am Ende die Oberfranken die Punkte aus Hessen entführten - Endstand 72:87. Kein Grund für die Schüler sich trotzdem Autogramme zu holen und Selvies mit den Spielern der Skyliners zu machen. Noch auf der Heimreise werden die Erlebnisse vom Spiel und den Fanaktionen in der Arena unter den Schülern lebhaft ausgetauscht.


Die „Wetterau Bulls“ bringen American Football an die Geschwister-Scholl-Schule

American Football

American Football

American Football

American Football

American Football
Gleich mit vier Coaches kamen die Wetterau Bulls an die Geschwister-Scholl-Schule in Assenheim, um den Schülerinnen und Schülern beider Sportklassen einen unvergesslichen Tag zu bereiten. Unter der Leitung von Terrance Johnson – sportlicher Leiter der Bulls – wurde den sehr interessierten Schülern die Sportart American Football näher gebracht.

Nach einem intensivem Aufwärmprogramm und Stretching wurden in vier Kleingruppen die Grundlagen vom Passen, Fangen, Tackling und Running vermittelt. Insbesondere das Tackling gegen die „Schaumstoffgegner“ hatte es den Schülern angetan. Zum Ende des Projekttages wurde dann auch Football gespielt – völlig Kontaktlos beim Flag Football! Flag Football ist aus dem American Football entstanden und wird in den deutschen Ligen bis 13 Jahre gespielt. Es entspricht in den Grundregeln dem klassischen Tackle Football. ‘Touchdown’, ‘Extrapunkt’ und ‘Safety’ – auch das gibt es beim Flag Football, genauso wie schnelle Läufe und attraktives Pass-Spiel. Die Verteidigung stoppt den ballführenden Angreifer, indem sie ihm ein Fähnchen (Flag) aus dem Gürtel zieht, statt eines körperlichen Tacklings wie im American Football. „Da körperliche Kraft nicht gegen den Gegner angewandt werden kann, sinkt das Verletzungsrisiko. Eine teure Schutzausrüstung ist nicht nötig, was den Einstieg in dieser Sportart erheblich erleichtert und perfekt für die Schule geeignet ist“, so Sportlehrer Christian Wolf. In Amerika spielen acht Millionen Spieler Flag Football, davon aber nur fünfhunderttausend Tackle Football. In der Sportdidaktik sowie im außerschulischen Bereich herrscht schon lange Einvernehmen über die Bedeutsamkeit und Notwendigkeit eines abwechslungsreichen Bewegungsangebots im Sportunterricht. Kinder sollen mit den unterschiedlichsten Spiel- und Bewegungsformen bekannt gemacht werden. Durch das American Football Training bilden sich positive Charaktereigenschaften aus, die direkten Einfluss auf schul- und berufsspezifische Qualifikationen haben, erklärt Terrance Johnson. Das Erlernen von Disziplin, Kritikfähigkeit und Teamfähigkeit sowie die richtige Umsetzung von Ehrgeiz seien positive Nebeneffekte des American Football Trainings. Zu den genannten sportartübergreifenden Komponenten kommt hinzu, dass das Spiel von Jungen und Mädchen unterschiedlichster Statur gespielt werden kann. Football zeichnet sich insgesamt durch eine breite Bewegungsfreude aus, denn auch Schüler, die nicht im Verein aktiv sind oder ein schwächeres motorisches Leistungsniveau aufweisen, beteiligen sich rege am sportlichen Geschehen.

Aktionen 2019



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